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Kundenfang bei Providern

20. November 2006 2 Kommentare

Wie im vorhergehenden Artikel beschrieben will ich meinen bisherigen Provider verlassen.

Nun bin ich aktuell auf der Suche nach besseren Alternativen. Dabei kommt man sich als Kunde schon fast verarscht vor. Da gibt es doch Provider bei denen sind die kleingedruckten Sternchennotizen am unteren Rand der Website länger als der eigentliche Inhalt des Angebotes.

Vertragslaufzeiten von 18 und 24 Monaten sind leider keine Seltenheit – will man die nicht, muss man immer noch mit 12 Monaten klar kommen aber dafür Setupgebühren in Kauf nehmen. Ergo: Kunden bindet man heute nicht mehr über Leistung, sondern über Verträge.

Ich muss dazu sagen, dass meine Ansprüche nicht sonderlich hoch sind. Ich brauche keine Trafficflatrate und auch keine 200GB FTP-Backups. Ich kann durchaus mit Einschränkungen gegenüber den Massenanbietern leben, aber gewisse Dinge setze ich eben voraus. Dazu gehört auch ein fairer Preis.

Bisher scheinen mir Strato und Hosteurope interessante Angebote zu haben. Hosteurope ist natürlich etwas teurer, doch das könnte ich verschmerzen. Hier ist es leider wieder mal ein graus eine zusätzliche IP zu bekommen. Man kann da zwar gleich 8 auf einmal haben, muss sich dann aber mit nem Ripe-Antrag rumschlagen und 50€ Setup bezahlen. Bei Strato gibt’s die zweite IP kostenlos dafür aber auch unter keinen Umständen mehr als das. Strato bietet den LR3-Server mit Opteron 165 (DualCore) und 2GB RAM, 10 Domains, 250GB Raid1 (Hardware), RemoteConsole, 100% FTP-Backup, etc. für 119€ pro Monat an. Bei 18 Monaten *schwindel* Vertragslaufzeit ohne Setupgebühr. Mit dabei ist eine 30-Domain-Lizenz von Plesk – das Upgrade auf 100 Domains kostet 9,90€ Setup und 9,90€ pro Monat.

Das Vergleichsangebot von Hosteurope im gleichen preislichen Rahmen ist der Dell Server L3.0 mit Xeon 3050 DualCore (2,13 GHz), einer IP, 1GB RAM, 80GB SATA (kein Raid), DRAC4 (remote management karte), 10GB FTP Backup und Betriebssystem nach Wahl für 99,00€ pro Monat und 99€ Setup. Ohne Plesk. Das kostet (100 Domain Lizenz) nochmal 25€ Setup und 10€ pro Monat. Also eine IP weniger, halber RAM, weniger als die Hälfte HD Space, viel weniger FTP Backup. 3 monate Vertragslaufzeit sind hier übrigens möglich, kosten aber gleich 40€ Aufschlag PRO MONAT.

Die Leistung des HE-Server würde mir evtl. ausreichen, die Aufpreise für das kleine Maß an Flexibilität ist jedoch nicht ohne. Ich wäre echt gerne mal bei einem Anbieter mit etwas weniger Masse und etwas mehr Professionalität, aber irgendwie will ich da auch bei HE auch nicht den Eindruck gewinnen, als wär das dort der Fall.

[tags]provider,server,dedicated,strato,host europe[/tags]

Dedicated Server ohne Abzocke?

20. November 2006 1 Kommentar

Gibt’s die noch? Also ich meine so ganz normal ohne Megasuperduperbillig und trotzdem Transparenz?

Ich bin derzeit bei einem vermeindlichen Billigprovider. Grundsätzlich ein gutes Angebot. Man hörte in der Vergangenheit sehr viel schlechtes über diese Firma und ich war unsicher ob es eine gute Entscheidung sein würde. Doch ich bin grundsätzlich zufrieden. Ausfälle begrenzen sich in über einem halben Jahr auf ein Minimum (nur die Leitung), die Hardware scheint 1a in Ordnung zu sein (bisher kein einziger Reboot nötig, sonst keine unerklärlichen Phänomene wie ich sie schon vielfach bei anderen Anbietern hatte) und sowohl die Performance des Servers als auch die der Leitung sind sehr okay.

Nein, Netzblogger.com läuft nicht auf diesem Server. Nur um etwaige Verwunderungen über die schlechte Performance des Blogs direkt aufzuklären :)

Zurück zum Thema: Ich nutze den größte Server des Anbieters. Die kosten dafür liegen bei ~150€ für jeden Monat. Das ist viel Geld, allerdings ist da auch noch einiges an Performance übrig, was man nutzen könnte. Ja könnte, denn ich kann es nicht. Warum? Ganz einfach: Auf dem Server läuft Plesk. Ja ich weiß, nun werden viele schreien, dass es Spielzeug wäre und unnütz – für mich ist es ein einfacher Weg Domains/Mailaccounts, etc. ordentlich zu verwalten ohne dadurch zu viel Zeit zu binden oder performance zu verlieren. Speziell mit Plesk 8 bin ich sehr zufrieden. Beim Server inklusive war (wie meist bei Plesk) eine 30-Domain-Lizenz. Von anderen Providern kenne ich nun die übliche Handhabe, dass auf Anfrage die Lizenz entweder kostenlos oder gegen einen geringen Monatsaufschlag auf 100 Domains ausgeweitet wird. Ebenso werden normalerweise zusätzliche IP-Adressen für geringe Einmal- oder Monatsgebühren zugewiesen.

Bei meinem Provider ist beides leider Fehlanzeige. Weder zusätzliches Domainpotential für Plesk noch zusätzliche IP-Adressen will man mir geben. Ich habe also nun einen Server der es aufgrund seines Leisstungspotentials schaffen würde hunderte von durchschnittlichen Webprojekten zu beherbergen, der aber leider aus Lizenzgründen daran gehindert wird.

Ich habe mich für diesen Anbieter übrigens trotz der schelchten Kritik entschieden, da er einer der wenigen war, der mir kurze Vertragslaufzeiten und einen Server mit hoher Leistung zum fairen Preis anbot.

Nach dieser Enttäuschung (Plesk-Lizenz, IP-Adressen) mache ich mich nun gerade auf der Suche nach einem neuen Provider und muss (um auf die Überschrift des Beitrags zurückzukommen) nur den Kopf schütteln über die Geschäftspolitik deutscher Provider. Dazu schreibe ich aber in einem anderen Artikel mehr, damit das hier nicht zu viel wird.

Auf jeden Fall bin ich stinksauer…

[tags]provider,server,vertragslaufzeit,abzocke,unflexibel[/tags]

Schade auch, Domainfactory

19. November 2006 Keine Kommentare

Gerade bin ich in der C’t auf Domainfactory, genauer gesagt auf deren Managed-Server-Angebote gestoßen.

Ansich ein interessanter Ansatz. Neben dem normal bekannten Servermanagement steht z.B. auch ein kompletter Ersatzserver ständig zur Verfügung. Im Falle eines Hardwaredefekts kann so direkt ausgetauscht werden. Des weiteren garantiert Domainfactory 99,9% Verfügbarkeit im SLA (Service Level Agreement).

Port-Monitoring und Performance-Monitoring (was uach immer das heissen mag) ist auch dabei.

Bei einem Intel Core2 Duo 1,8GHz, 1*160GB Raid1 (140 GB als Webspace verfügbar), 2GB RAM und unlimited Traffic am 100 MBit/s Port (10 MBit/s ab 1TB Traffic) kostet das Gerät 129€ / Monat. Ansich ein faires Angebot.

Aaaaber nun kommt der schlechte Witz, bzw. die Witze:

  • 199€ Einrichtung – deutlich zu viel
  • Streamingtraffic wird extra berechnet (ein lächerliches GB inklusive
  • Domains müssen bei DF registriert werden (ausgenommen TLDs die dort nicht verfügbar sind)
  • Mailinglisten Traffic wird ebenfalls extra berechnet (250 MB LOL inklusive)
  • Restore (Systemrestore???) kostet 11€

Immerhin beträgt die Vertragslaufzeit nur 1 Monat und es gibt 30-Tage Geld-zurück-Garantie. Dennnoch absolut uninteressant, zumal über das ominöse Verwaltungspanel keinerlei Infos zu finden sind.

Der Grund warum deutsche Anbieter nie so richtig den Drive erwischen werden ist die Tatsache, dass sie immer über versteckte Undinger Geld verdienen müssen.

[tags]provider,server,domains[/tags]

Servermonitoring – nur wie?

19. Mai 2006 7 Kommentare

Noch so ein leidiges Thema. Es gilt eine Hand voll Server und ein paar einzelne Websites zu überwachen, sprich ihre Verfügbarkeit sicherzustellen. Dabei geht es jedoch nicht um Hochsicherheitsüberwachungen von X verschiedenen Standorten sondern um ein einfaches Tool, dass es offenbar aber gar nicht gibt.Alles was ich bisher gefunden habe gleicht einem Wunderwerk der Technik und könnte Probleme lösen die ich gar nicht habe.

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