läuft gerade – auf Kabel1 – zum ersten mal heute. Mike Krüger ist der Host dieser Sendung und irgendwier erinnern seine Moderationstakes ein bisschen an seine ersten Versuche mit Frei Schnauze. Da hat Herr Krüger nicht reingepasst. Nun kommt er wieder mit einem Improvistationsformat und das was da im Studio passiert wirkt so gar nicht improvisiert. Tetje Mierendorf hingegen, einer seiner heutigen Gäste entwickelt sich immer mehr zum perfekten Impro-Komiker. Sowohl aus der Schillerstraße als auch aus Frei Schnauze XXL ist er nicht mehr wegzudenken.
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Ich habe Galileo (Pro Sieben) eigentlich immer geschätzt. Heute haben die Damen und Herren aus Unterföhring mal wieder den Vogel abgeschossen.
Thema: Elektrosmog.
Da wird behauptet leere (nicht benu tzte) Steckdosen würden Strahlen, der Wünschenrutenläufer Fachmann in der Sendung erzählt was von 4,5 Volt / Meter und andere Frechheiten. Zudem wird selbstverständlich behaputet der sogeannten Elektrosmog wäre stark gesundheitsgefährdend und Gegenstände wie Funktelefone und Handys sind ohnehin böse und gehören am besten immer ausgeschalten.
Sowas macht mich ärgerlich. Ein kleiner Blick in die Wikipedia und die zugehörige Diskussion hätte gezeigt, dass die Sache so deutlich auf keinen Fall ist und eine kurze Suche bei Google hätte ergeben, dass der Pseudofachmann in der Sendung nur Mist erzählt.
Dummerweise glaubt ein großer Teil der Zuschauer solchen Mist. Für mich ist Galileo erstmal wieder gestorben. Das angegliederte Galileo Mystery ist natürlich der Gipfel der Frechheit und hat mir die Lust an der Sendung ohnehin schon verdorben.
[tags]tv,pro7, pro sieben, galileo, luegen[/tags]
Wolfgang Hagen, Leiter der Abteilung Kultur beim Deutschlandradio Berlin, Medientheoretiker und Radiohistoriker beim ZDF Nachtstudio:
“Das Blogphänomen ist ein gänzlich unbegriffenes. Da schreiben Menschen ihr Privatleben in Tagebüchern in’s Internet und andere lesen es”.
Stimmt, Herr Hagen, begriffen haben Sie’s nicht.
Frau Christiane zu Salm (9Live, MTV, etc.) aber ebensowenig wie Herr Norbert Bolz (Medienwissenschaflter) und der Moderator, Paul Volker Panzer. Schade – das Diskussionsthema war eigentlich nicht schlecht, die Runde durchaus eine illustre. Leider haben sie allesamt vom Thema Internet nicht sonderlich viel Ahnung.
[tags]tv,zdf,nachtstudio, christiane zu salm, norbert bolz, wolfgang hagen[/tags]
Es ist schon eine Sauerei wofür wir GEZ-Gebühren zahlen müssen. Andrea Kiewel wird dabei nicht müde ihren Diät-Sponsor zahlreiche Mal bei Kerner zu erwähnen und anschließend auch noch frech zu behaupten, dass sie dort “ganz normaler Kunde” sei.
BlogmedienTV hat den Betrug glücklicherweise aufgedeckt. Spread the words.
Hier geht’s zum Artikel inkl. Videobeitrag von BlogmedienTV: http://www.blogmedien.de/?p=698
[tags]tv,fernsehen,zdf, schleichwerbung,werbung,betrug,gez[/tags]
Wann unternimmt da eigentlich mal jemand was dagegen? Wo sind die Kontrollinstanzen? Wie viel kassieren die Landesmedienanstalten dafür, dass die alle ihre Augen gleichzeitig zudrücken?
Betrugsalltag auf 9Live
[tags]tv,fernsehen,9live,gameshow,callin[/tags]
Das Sturmtief Kyrill zieht über Deutschland. Für heute und morgen wurden Sturm und Sturmflutwarnungen teilweise für ganz Deutschland ausgerufen. Bürger werden gebeten ihre Häuser nicht zu verlassen.
Soeben wurde verkündet, dass die Schulen in Bayern ab heute Mittag geschlossen werden um die Schüler nicht auf dem Nachhauseweg zu gefähden. Auf dem Brocken und an der Nordseeküste ist das Bild seit heute morgen schon verherend.
[flash]http://www.youtube.com/watch?v=Kz2iwlFDorc[/flash]
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Nicht nur mir, sondern auch den Machern selbst geht der Inhaltlose TV-Abfall offenbar rückwärts den Darm hoch.
Stefan Niggermeier – auf dem besten Weg mein Lieblingskritiker zu werden – berichtet über die Visionen von RTL-Chefin Anke Schäferkordt.
Danke, Stefan!
[tags]tv,fernsehen,rtl,visionen,zukunft[/tags]
Pro Sieben sendet gerade – parallel zu diesem Beitrag – heute zum ersten mal “Liebe isst…” ein kleiner Liebesdating-Quickie, den man mal eben zwischen Galileo und News gepackt hat.
Leider ist die Qualität ähnlich gut wie das was sonst in letzter Zeit so aus Unteföhring kam.
Kurz zu Inhalt der Sendung: Vier erfahrene Singles laden ein Singlemädchen ein. Das Mädchen darf also vier mal (offenbar innerhalb einer Woche?) zu vier unterschiedlichen Kerlen zum Kennenlern-Liebesdinner. Während man den ersten der Jungs bei den Kocheinkäufen und -vorbereitungen beobachten kann, lästern die anderen auf niedrigem Niveau über ihn ab. Ebenso niedrig und künstlich gestellt ist die Anziehberatung der besten Freundin des Girls der Woche.
Fazit: Zum Glück dauert der Mist nur 15 30* Minuten – hoffentlich ist bald wieder ganz Schluß damit. Lieber wieder 15 Minuten mehr Galileo.
*Korrektur: Offenbar hat Pro7 seine Nachrichten auch noch abgeschafft – auch gut – hatten ohnehin wenig informatives.
[tags]fernsehen, tv, pro7, pro sieben, liebe isst[/tags]
Viel besser als Oliver Kalkofe bei SPON hätte ich’s auch nicht sagen können:
Unser Fernsehen ist am Ende. Beim Versuch, es allen recht zu machen, auf riskante Innovationen zu verzichten und einfach die Erfolge der restlichen Welt zu kopieren, ist das deutsche Fernsehen versehentlich mit dem Hintern an den Knopf für den Selbstzerstörungsmechanismus gekommen.
und weiter…
Gab es einstmals zwischen Fernsehanstalt und Publikum eine Art unausgesprochene Vereinbarung für eine direkt oder indirekt bezahlte Entertainment-Dienstleistung, herrscht auf Seiten der Sender heute die Geschäftsmentalität eines Dönerbuden-Besitzers, der heimlich zwölf Jahre altes Gammelfleisch auf den Drehspieß packt: Bloß nicht erwischen lassen! Solange keiner merkt, was er frisst, und niemand daran stirbt, ist es auch nicht wirklich illegal.
um irgendwann mal wieder aus diesem Schlamassel rauszfinden brauchen wir:
-
eine ordentliche Medienaufsicht
-
klare Vorschriften wer was darf und was nicht
-
innovative Vermarktungsideen statt Massenwerbung
Außerdem müssen endlich die sinnlosen GEZ-Gebühren weg. Sollen die ÖR selber zusehen woher sie ihr Geld bekommen – das machen sie ohnehin schon. Mittlerweile werden auch dort Sendungen durch Werbung unterbrochen. Für PayTV schlicht eine Frechheit.
[via Sitelounge]
[tags]tv,fernsehen,kritik,oliver kalkofe,spon[/tags]
Gerade läuft auf DSF “Motorvision – Die Reportage”. Ein interessantes Format für mich als Reportagen- und Doku-Fan. Aber auch ein gutes Beispiel für gekauftes Fernsehen.
Es geht in dieser Folge um die Entwicklung und Fabrikation des neuen Skoda Roomster – ein Minivan der tschechischen Volkswagentochter. Warum die Sendung gekauft ist? Ganz einfach – es gibt quasi null kritische Äußerungen. Selbstverständlich ist das auch nicht zwingend Bestandteil einer Reportage die naturgemäß eher sachlich berichtet und wenig wertet. Aber genau das ist hier nicht der Fall. Hier wird sehr wohl gewertet – dummerweise aber fast ausschließlich positiv. Da wird das tolle Raumkonzept, die hochmoderne Technik, die 100% Flexibilität der Rücksitzgestaltung etc. in höchsten Tönen gelobt. Auf einer Automesse wurde ein Autojournalist zu dem Fahrzeug befragt, der sich ebenfalls nur sehr zögerlich und vorsichtig leicht kritisch geäußert hat – ansonsten war er auffällig begeistert von einem Auto, dass zu diesem Zeitpunkt nach seiner Auskunft noch nicht mal für einen Fahrtest zur Verfügung stand.
Und jetzt kommts: Ich habe gar kein Problem mit dieser Art gekauftem Beitrag – aber warum kommuniziert man es nicht einfach? Es wäre doch so leicht offen zu kommunizieren, dass es sich um eine von Skoda finanzierte Werbesendung handelt. Dem steht aber vermutlich wieder das deutsche Medienrecht im Weg und die nicht vorhandene Aufsicht (Medienzentralen der Länder) könnte was dagegen haben. Das ist sooo typisch deutsch.
[tags]tv,fernsehen,dsf,motorivision,skoda,roomster[/tags]
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